Das Tanzende Haus gehört zu den TOP 10 der schönsten Gebäude der Welt

Das Tanzende Haus gehört zu den TOP 10 der schönsten Gebäude der Welt

Entscheidend war dabei der „Goldene Schnitt“

HomeWhat's NewDas Tanzende Haus gehört zu den TOP 10 der schönsten Gebäude der Welt
Das berühmte Tanzende Haus in der Prager Innenstadt erhitzt bis heute die Gemüter. Eine spezielle Software bewertete die Parameter von Hunderten Bauwerken – entscheidend dabei war der sogenannte Goldene Schnitt – das zahlenmäßige Verhältnis der Seiten zueinander. Hierbei landete das Tanzende Haus auf dem 9. Rang, noch vor Schloss Neuschwanstein.
Gewinner des Rankings der Analyse-Software „Roofing Megastore“ ist die St. Pauls Cathedral in London, Platz zwei geht an Marina Bay Sands in Singapur und Platz drei an die Westminster Abbey in England.

Verblüffend ist, dass es nur sechs moderne Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und jünger in die Top 20 schafften. Das Tanzende Haus, welches an ein Tänzerpaar erinnert und deshalb auch Ginger und Fred genannt wird, belegt den dritten Rang unter diesen Gebäuden. Die Baupläne lieferten die Architekten Vlado Milunič und Frank O. Gehry, wobei die Interieurs der Büros von der britischen Architektin mit tschechischen Wurzeln Eva Jiřičná stammen.


Es gilt als das erste Prager Bauvorhaben von international renommierten Architekten nach der Samtenen Revolution, als Wahrzeichen von Prag und als Touristenmagnet. Die Ikone der neunziger Jahre gehört für ausländische Besucher zu den Highlights in Prag und ist genauso berühmt wie die Karlsbrücke oder der Veitsdom.

Frank Gehry, ein großer Eishockeyfan, nahm den Auftrag angeblich mit der Begründung an: „Für das Land, das Amerika Jaromír Jágr gab, würde ich alles tun.“ Laut Vlado Milunič war die Durchsetzung eines so kontroversen Bauvorhabens der postrevolutionären Euphorie, Ex-Präsident Václav Havel, der ehemaligen Direktorin des Denkmalamtes Věra Millerová und dem Zufall zu verdanken.



Der Goldene Schnitt ist ein faszinierendes geometrisches Prinzip und gilt als architektonisches Schönheitsideal. In Kunst und Fotografie handelt es sich um das Seitenverhältnis, das die „perfekten“ Proportionen ergibt, und in Zahlen durch ein Verhältnis von 1: 1,618 ausgedrückt wird. Bei der Analyse der einzelnen Gebäude wurden entsprechende Punkte markiert und mittels einer speziellen Software die Entfernungen zwischen diesen Punkten mit den Punkten nach dem Goldenen Schnitt verglichen.