Märchenlandschaft mit Felsformationen und Aussichtsplätzen

Märchenlandschaft mit Felsformationen und Aussichtsplätzen

Es lohnt sich, die Sandstein-Felslandschaften und Naturschönheiten des Böhmischen Paradieses und der Böhmischen Schweiz in aller Ruhe und aus der Nähe kennen zu lernen.

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Kennen Sie das Böhmische Paradies, eine außergewöhnliche Landschaft mit Felsformationen und engen Felsenschluchten, eines der UNESCO-Geoparks? Oder den Nationalpark Böhmische Schweiz, der nahtlos an den Nationalpark Sächsische Schweiz anschließt? Sollte dem nicht so sein, ist der Sommer die beste Zeit, das nachzuholen.

In die Felsschluchten oder auf die Aussichtsfelsen?


Die gute Verkehrsanbindung und attraktiven Orte auf beiden Seiten der Grenze helfen dabei, dem Elbsandsteingebirge als Ganzes, also der Sächsischen und Böhmischen Schweiz, einen hervorragen­den Namen und den Ruf einer der beliebtesten Ausflugs-  und Erholungsregion in Mitteleuropa zu verschaffen. Zu den schönsten Plätzen auf böhmischer Seite gehören neben dem  Prebischtor, einer natürlichen Sandsteinfelsbrücke, und den Aussichtsfelsen bei Jetřichovice (Dittersbach) auch das Tal des bei Hřensko (Herrenkretschen) in die Elbe mündenden Flusses Kamenice (Kamnitz) mit der Edmunds- und der Wilden Klamm, die sich auf Ausflugskähnen befahren lässt. Neu ist die Exposi­tion „Von der Mühle bis zum Blockhaus und zurück“, die in einem Blockhaus zwischen beiden Schluchten installiert ist. Für Familien mit Kindern ist der Besuch des neuen Erlebnisparks auf der Grenzwiese ein verlockender Tipp, wo Sie unter mehreren Spielelementen auch das Felsenpaar des berühmten Prebischtors  entdecken können. Im Unterschied zur echten, steinernen Felsformation dürfen Sie daran herumklettern und mit den Kindern auf einer Rutsche hinunter rutschen oder an einem Seil mit Rolle hinabfahren.
Einen herrlichen Ausblick auf einen großen Teil des Nationalparks zusammen mit dem Prebischtor  ermöglicht der Aussichtsturm in Janov bei Děčín. Mit einer Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten kön­nen Sie sich im Informationszentrum und im Haus der Böhmischen Schweiz in Krásná Lípa (Schön­linden) vertraut machen.

Das Böhmische Paradies lädt zu Wanderungen auf neu eingerichteten Lehrpfaden ein

Die Bezeichnung Český ráj (Böhmisches Paradies) sollen die begeisterten Kurgäste von Lázně Sedmi­horky (Bad Wartenberg) für die umgebende Landschaft bereits irgendwann im 19. Jahrhundert benutzt haben. Und dieser Name hat sich dann sehr schnell für das ganze Gebiet eingebürgert. Heute finden Sie hier tatsächlich alles, was Sie vom Paradies erwarten – vielfältige Gelegenheiten für Unterhaltung, Touristik und Erholung.
Markierte Wanderwege und mehrere neue Lehrpfade leiten Sie durch die Felslandschaften Pra­chovské skály und Hruboskalské skály mit dem Arboretum Bukovina zwischen der Felsenburg  Valdštejn und dem Schloss Hrubá Skála. Auch ein Besuch der Felsenstadt Příhrazské skály mit der Burgruine Drábské světničky und der Felsformation Klokočské skály lohnt sich. Neben den wunderbaren Felslandschaften bietet das Böhmische Paradies auch Baudenkmäler, wie die Burgruine Trosky mit zwei Türmen, der hohen schlanken Panna (Jungfrau) und der kleineren dicken Bába (altes Weib), die kuriose Felsenburg Valečov mit einem in Felsen gehauenen Dorf oder die  mächtige Burg Kost mit dem romantischen Tal Plakánek.
Genauso wie in der Böhmischen Schweiz das Prebischtor doppelt existiert, so gibt es im Böhmischen Paradies auch die Burgruine Trosky zweimal – zum einen als Original und zum anderen als Holzmodell. Das steht seit 2015 im Familien-Freizeitpark Šťastná země in Radvánovice bei Turnov