Chef der Agentur CzechTourism: Covid beschleunigte mein Hauptziel – die Digitalisierung

Chef der Agentur CzechTourism: Covid beschleunigte mein Hauptziel – die Digitalisierung

HomeWhat's NewChef der Agentur CzechTourism: Covid beschleunigte mein Hauptziel – die Digitalisierung
Agil, voller Tatendrang und ein Mensch vieler Talente, der sich die Corona-Krise zur Herausforderung macht. Das ist Jan Herget, Chef der Agentur CzechTourism, der trotz Pandemie den Tourismus in der Tschechischen Republik fördern möchte.
Es sind fast zwei Jahre seit Ihrer Rückkehr in die Agentur CzechTourism als geschäftsführender Direktor vergangen. Was können Sie uns dazu Näheres sagen?
Es waren zwei sehr dynamische Jahre. In der ersten Hälfte habe ich mich darauf konzentriert, den Agenturbetrieb so umzustellen, dass die Anforderungen der Unternehmer, Regionen und Interessensvereine besser reflektiert werden. Im zweiten Teil hatte dann das Covid-19-Virus einen sehr dynamischen Auftritt, beschleunigte vieles und stellte alles auf den Kopf. Dort, wo wir dachten, viel Zeit zu haben, mussten wir auf einmal von einem Tag auf den anderen Änderungen umsetzen und umgekehrt. Wir fühlten uns ein wenig wie ein Start-up.

Covid beschleunigte auch mein Hauptziel – die Digitalisierung. Alle Mitarbeiter arbeiten ortsunabhängig und nehmen via Microsoft Teams an den Besprechungen teil. Für Partner veranstalten wir Online-Workshops, Seminare und Konferenzen. Vergangenen November haben wir in einem virtuellen TV-Studio unsere Strategie für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Auf verschiedenen Plattformen wurde dies von mehreren Tausend Zuschauern mitverfolgt. Wir sprechen jetzt nicht nur über die Digitalisierung, sondern haben damit gleich begonnen.

Wobei natürlich auch alle unseren Werbe- und inhaltlichen Maßnahmen auf die digitale Umgebung ausgerichtet sind. Nur hier können wir auf solche Änderungen reagieren, wie wenn innerhalb einer Woche die Grenzen geschlossen und wieder geöffnet werden. Würden wir dies auf Papier und in Broschüren thematisieren wollen, hätten wir keine Chance.

Wie sehen Sie die Zukunft? Welche Schlüsse lassen sich aus der COVID-19-Pandemie ziehen? Welche Auswirkungen ergeben sich daraus für die weitere Entwicklung der Tourismusindustrie?
In erster Linie sehe ich schwerwiegende wirtschaftliche Auswirkungen. Jeder von uns kennt die Zahlen. Allein in der Tschechischen Republik ist im Vorjahr der Umsatz im Tourismus um mehr als die Hälfte eingebrochen, was die Branche rund zweihunderttausend Arbeitsplätze gekostet hat.

Ich persönlich sehe Änderungen in zwei Bereichen. Der früher so attraktive und gewinnbringende Kongresstourismus, von welchem auch Prag lebte, das zu den Top-10-MICE-Orten in Europa gehörte, verlagerte sich im Zuge der Corona-Maßnahmen in virtuelle Studios und auf Online-Plattformen. Die Frage bleibt, ob dieser nach der Pandemie zu seinem einstigen Ausmaß zurückkehren wird. Ich sehe die Zukunft in Hybrid-Events, also einer Kombination aus Online- und realen Treffen. Der betroffenen Kongressbranche bieten wir aktuell Hilfe in Form von Onlineworkshops und -messen auf der virtuellen Plattform Eventtia an. Für im MICE-Bereich tätige Unternehmen ist die Teilnahme kostenlos. Im Rahmen der Serie, die im Herbst des Vorjahres an den Start ging, haben wir virtuell die USA, Kanada, Lateinamerika, Italien, Großbritannien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Skandinavien, Österreich, Deutschland und Frankreich besucht.

Der zweite Bereich das sind wir, gewöhnliche Menschen, die zu Erholungs- und Unterhaltungszwecken reisen. Ich nehme an, dass die meisten von uns, die gerne reisen, ebenfalls von der Corona-Krise betroffen sind. Wir mussten Flugtickets und Urlaube stornieren und möchten kein weiteres Geld mehr in Reisen investieren. Deshalb denke ich, dass es auch hier eine Riesenänderung geben wird. Flugtickets und Unterkunft werden wir erst last minute reservieren und nicht zu lange im Voraus planen, weil das aktuell unmöglich ist. Ich glaube auch, dass zu den Hauptfaktoren, die im Tourismus an Bedeutung gewinnen werden, die Sicherheit des jeweiligen Landes und dessen Gesundheitssystem gehören werden. Wir werden uns ein gewisses Maß an Sicherheit wünschen, dass uns das Reiseland im Krankheitsfall medizinische Versorgung anbieten kann. Hier ist unsere Unterstützung auf flexible Onlinekampagnen und Sichtbarmachung der Angebote regionaler Reiseziele sowie Unternehmen im Onlinebereich im In- und Ausland ausgerichtet. Zu unseren wichtigsten Tools gehören die Webseiten kudyznudy.cz für den inländischen Tourismus und visitczechrepublic.com für Incoming. Parallel dazu fördern wir Projekte, die die einzelnen Regionen im Bereich eines effektiven Destination-Managements unterstützen. Wie beispielsweise das Projekt „e-Turista“, das ein einheitliches Erfassungssystem für Besucher im Inland schaffen soll.

In einem Gespräch sagten Sie einmal, dass Sie das Konzept von Reisenden – und nicht Touristen – unterstützen möchten. Was können Sie uns dazu Näheres sagen?
Diese Idee stammt noch aus der Zeit vor der Corona-Krise, als die Mehrzahl der attraktiven Reiseziele – egal, ob Prag, Barcelona oder Wien – unter Massentourismus litt. Als Konzept wollten wir diejenigen Touristen ansprechen und anlocken, die sich beispielsweise für Architektur interessieren, Gotik von Barock unterscheiden können und es zu schätzen wissen, dass sie bei uns auf wenigen Quadratkilometern die gesamte Geschichte der europäischen Moderne finden. Diejenigen, die in die Tiefe gehen, und solche Werte wie traditionelle Küche, Geschichte oder schöne Naturlandschaft zu schätzen wissen. Das Gegenteil dazu sind Touristen, die für drei Stunden anreisen, aus dem Bus steigen, vor der Sehenswürdigkeit ein Selfie mit dem Selfiestick machen und wieder verschwinden.

Wie sehen Ihre Pläne für die weitere Entwicklung des aktiven, ländlichen, kulinarischen, ökologischen und sonstigen Tourismus aus?
Produkten des sog. ländlichen Tourismus und Agrotourismus widmen wir uns zusammen mit unserem Partner, dem Verein für Ländlichen Tourismus und Agrotourismus, intensiv seit dem Vorjahr. Von der Bestandsaufnahme des Marktangebotes an Einrichtungen und Dienstleistungen über Produktentwicklung durch das Teilen von Best Practices und Inspiration beispielsweise aus Österreich bis zur Qualitätsverbesserung in Zusammenarbeit mit regionalen und Verbandspartnern. In der zweiten Jahreshälfte planen wir Marketingunterstützung sowohl im Inland als auch auf ausgesuchten ausländischen Märkten, wo dieses Produkt räsoniert.

Dieses Jahr  werden wir uns, wie in den kommenden Jahren, auf den von der Covid-Pandemie am schwersten betroffenen Bereich der Gastronomie fokussieren. Dabei wird die Vermarktung der traditionellen böhmischen und mährischen Küche, regionaler Spezialitäten und lokaler Lebensmittel den Schwerpunkt bilden, was auch mit der Unterstützung eines nachhaltigen Tourismus zusammenhängt. Gleichzeitig möchten wir Tschechien als Fine-Dining-Destination vorstellen. Kaum jemand weiß, dass neben bekannten Gastronomiebetrieben in Prag auch die kulinarische Szene in anderen Städten, wie beispielsweise Brünn oder Olmütz, anspruchsvollste Gäste und Gourmands zufriedenstellen kann. Weiter möchten wir die hervorragende Kaffeehauskultur hervorheben, durch die sich viele tschechische Städte auszeichnen. Zu unseren weiteren Aufgaben gehörten die Vermarktung des Weintourismus, der in einigen Regionen in Verbindung mit Folklore und Traditionen viel Potential hat und bislang leider im Schatten des namhaften tschechischen Bieres stand.
 
Die laufende Corona-Krise verlangt von uns auch erhöhte Sorge um die eigene körperliche Verfassung und Gesundheit. Aktivurlaub mit Abhärtung beim Schwimmen im Eiswasser, Ausflüge in die Natur, Radtouren, Skilanglauf und Wandern gewinnen immer mehr an Bedeutung. Im Vorjahr wurde in Tschechien der Fernweg „Via Czechia“ eröffnet, der entlang der tschechischen Staatsgrenze verläuft und größtenteils durch die Natur führt, die höchsten Erhebungen der meisten tschechischen Gebirge erklimmt und zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten der einzelnen Regionen führt. Diesen werden wir auf jeden Fall vermarkten.



Die Tschechische Republik ist für ihre Kurbad-Infrastruktur, hochqualifiziertes medizinisches Personal, Heilquellen und therapeutischen Torf bekannt. Planen Sie die Nutzung dieser Ressourcen, um auf dem internationalen Markt aufzutreten und zu Zwecken der Rehabilitation und Heilbehandlung nach der COVID-19-Pandemie Besucher in die Tschechische Republik zu locken?
Ganz bestimmt. Wir wären erneut beim Thema „gesunder Lebensstil“. Das Kurwesen ist untrennbarer Bestandteil des Reisens in Zukunft. Es wird eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei der Stärkung des Immunsystems, der Rehabilitation und Prävention spielen. Tschechische Kurorte liegen außerdem inmitten schöner Naturlandschaft oder Gebirge, weshalb sie eine attraktive Kombination aus Kurbehandlung und Aktivurlaub anbieten.

Mehrere Kurbetriebe in der Tschechischen Republik haben in ihr Angebot operativ auch Behandlungsprogramme für Patienten nach einer COVID-Erkrankung aufgenommen. Diese sind auf die Behandlung von Atemwegsbeschwerden, die häufig auf die schwere virusbedingte Lungenentzündung zurückgehen, sowie auf psychische Probleme und Leiden des Bewegungsapparates ausgerichtet.
Das Kurwesen gehört langfristig zu einem unserer wichtigsten Marketingprodukte. Wir sind uns der hohen Stellung dieses Fachgebietes und der schwerwiegenden Auswirkungen der Pandemie darauf bewusst. Deshalb werden wir dieses Jahr  unsere ausländischen Marketingaktivitäten zur Vermarktung des Kurwesens vornehmlich in Deutschland, Russland, im Nahen Osten und den Nachbarstaaten (Slowakei, Österreich, Polen usw.) spürbar ausbauen.

Prag hat den neuen Plan des nachhaltigen Tourismus bewilligt, der sich zum Ziel macht, die Stadt an die erste Stelle zu stellen und ein Gleichgewicht mit der Lebensqualität der Einwohner zu erreichen. Können Sie uns dazu mehr sagen?
Seit geraumer Zeit arbeiten wir mit der Stadt Prag an der Vermarktung bisher unbekannter Stadtteile zusammen. Die meisten Touristen kommen, um die Prager Burg, die Karlsbrücke und den Altstädter Ring zu sehen, wobei wir für Touristen und Reisende auch andere interessante Stadtteile entdecken möchten, wie beispielsweise Karlín mit der attraktiven Gastronomieszene und Prag 7 mit herausragender moderner Kunst. Sehr attraktiv sind auch die Kais und Uferpromenaden entlang der Moldau geworden. Dann haben wir einen wunderschönen Zoo, der sich gerade unter russischen Kunden hoher Beliebtheit erfreut.

Um den Tourismus nachhaltiger gestalten zu können, müssen die Touristen von den überlasteten Hotspots weggelockt werden. Es macht sich bezahlt ihnen zu erklären, dass der Blick auf die Prager Burg beispielsweise vom Stadtteil Vítkov mit wenig Touristen genauso schön ist, wie von der Anhöhe Petřín, auf die man mit einer Seilbahn gelangt.

Die Stadt Prag bereitet in Zusammenarbeit mit der Regierung eine Regelung der geteilten Unterkünfte vor, da ein Teil der Anbieter das Gesetz umgeht, weder Steuern noch Ortstaxen zahlt. Die neue Regelung sollte vergleichbare Wettbewerbsbedingungen für gewöhnliche Hotels und geteilte Unterkünfte schaffen.

Welcher internationale Markt gehört zurzeit zu Ihren Prioritäten?
Alles deutet darauf hin, dass auch in diesem Jahr die inländischen Touristen für die Tschechische Republik am wichtigsten sein werden. Wir hoffen jedoch, dass wir im Sommer bereits die ersten ausländischen Gäste begrüßen dürfen. Zunächst könnten es Reisende aus den Nachbarländern sein, die mit dem Auto anreisen – Deutsche, Polen, Slowaken, Österreicher, Ungarn, aber auch Holländer ...

Deshalb werden wir flexibel auf die weitere Entwicklung der Pandemie reagieren und Werbekampagnen sowohl in Tschechien als auch in den benachbarten Märkten inklusive der Niederlande schalten, um gleich ausländische Gäste anzulocken, sobald es wieder geht. Auf weiter entfernten Märkten möchten wir die Tschechische Republik solange im Bewusstsein halten, bis auch Touristen aus diesen Ländern wieder zu uns reisen dürfen. Trotzdem sehen wir die Anreise von Touristen aus weit entfernten Märkten nicht vor der zweiten Jahreshälfte als realistisch.

Zu den wichtigsten Medienkanälen in 2021 gehören auch weiterhin die Sozialen Medien, Blogger und weitere Influencer. Mit ihrer Hilfe starten wir im April eine Social-Media-Kampagne zur Vermarktung wenig bekannter tschechischer Regionen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                      
Können Sie uns drei Fakten über die Tschechische Republik aufzählen, die Besuchern wahrscheinlich unbekannt sind?
Ich versuche es. Die Tschechische Republik gehört seit Jahren zu den sichersten Ländern der Welt. Regelmäßig gehören wir zu den TOP 10 der sichersten Länder der Erde, was besonders in der heutigen Zeit von Bedeutung ist. Sicherheit gehört heute zu den wichtigsten Gründen bei der Entscheidung, in welches Urlaubsland wir reisen.

Wer die Tschechische Republik bereits besucht hat, weiß, dass es sich um das Land mit der höchsten Dichte an UNESCO-Welterbestätten pro Quadratkilometer handelt. Wenn wir die verhältnismäßig kleine Fläche des Landesgebietes bedenken, dann erwarten Sie bei Ihrer Reise durch Tschechien Besucher-Highlights auf Schritt und Tritt: eine Burg, ein Schloss, eine Kirche oder schöne Naturlandschaften, die überall anzutreffen sind. Und sollten Sie tatsächlich zu Fuß aufbrechen, dann können Sie sich auf ein weiteres Unikat verlassen – das tschechische System der dreifarbigen Wegmarkierungen, die Sie verlässlich zu den schönsten Orten der Tschechischen Republik führen.

Was unlängst sogar mich überraschte, war die Tatsache, dass laut der letzten Erhebung zur Erfüllung der globalen nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) die Tschechische Republik zu den TOP 10 der europäischen Reiseziele im Bereich der Nachhaltigkeit gehört.
 
Ihre Karriere ist beeindruckend: vom Public-Relations-Vertreter im Tourismus- und Marketingbereich bis zum Universitätsprofessor und Unternehmer. Denken Sie, dass Ihnen Ihre facettenreiche Karriere in Ihrer aktuellen Funktion zugutekommt?
Ich glaube schon, dass mir diese zugutekommt. Gleichzeitig muss ich jedoch anmerken, dass die aktuelle Situation wirklich schwierig ist, da sich alles unglaublich schnell ändert. Wir können nicht voraussehen, wie es in einem halben Jahr, geschweige denn in einem Jahr und weiter aussehen wird. Obwohl niemand auf solch sprunghafte Änderungen vorbereitet ist, glaube ich, dass mir meine Erfahrung zugutekommt. Ich kann mich auch leichter in die Situation der kleinen und mittleren Unternehmen hineinversetzen, die es jetzt am schwersten haben, und nach Wegen suchen, um ihnen zumindest ein wenig zu helfen.

Auf einem Ihrer Social-Media-Profile steht „Gib niemals auf“. Ist das Ihr persönliches Motto?
Ich bin bemüht, danach zu leben. Ich bevorzuge langfristige Pläne und bemühe mich, diese zu erfüllen, und dabei ist es egal, ob im Sport, als Unternehmer oder Angestellter ...  Wichtig ist zu wissen, wo das Ziel liegt und wie man es erreicht. Dann gibt man nicht so leicht auf, weil es eine lange Strecke zu absolvieren gilt. Einmal bin ich einen Marathon gelaufen und da muss man sich auch bis ins Ziel durchbeißen.

In Ihrer Karriere haben Sie viele Jahre im Ausland verbracht. Wohin fahren Sie gerne in den Urlaub und wie verbringen Sie Ihre Freizeit in Prag?
Die Tschechische Republik ist ein kleines Land, wobei wir im letzten Jahr mit der Familie im Wohnwagen das ganze Land erkundet haben. Im Gegensatz zu den Vorjahren haben wir viel mehr Zeit zu Hause verbracht und viele schöne Orte entdeckt, die wir vorher nicht kannten. In Ostmähren haben wir beispielsweise schöne Natur und das Städtchen Vizovice mit toller Atmosphäre entdeckt. Neu war für uns auch das „Mährische Meer“ in Ostrožská Nová Ves, ein wunderschöner See mit hohen Wellen. Dort gibt es unter anderem den längsten Süßwassertunnel mit Fischen, was besonderen Unterhaltungswert für Kinder hat.




Wobei ich auch von den heutigen Bezirksstädten und einstigen „Königsstädten“ begeistert war: Litoměřice, Klatovy und Sušice. Alle mit einem schönen historischen Hauptplatz, eingebettet inmitten der Natur. Gleichzeitig steigt die Qualität gastronomischer Dienstleistungen in Tschechien, weshalb man zu guten Preisen auch richtig gut essen kann. Litoměřice liegt an der Elbe, entlang welcher ein schöner Radweg vom Riesengebirge bis nach Hamburg führt. Klatovy liegt hingegen inmitten der unberührten Natur des Böhmerwaldes. Wir haben auch das Angebot an staatlichen Kurbadgutscheinen genutzt, deren Ziel darin besteht, den Kurtourismus in der Tschechischen Republik anzukurbeln, und besuchten die Kurstadt Karlsbad. Es war mein erster Kuraufenthalt und ich war begeistert. Falls die Corona-Krise etwas Positives gebracht hat, dann den Umstand, dass die Tschechen wieder die Schönheiten der Tschechischen Republik entdecken und Ausflüge sowie den Urlaub im Inland genießen.